Der goldene Mittelweg.
Achte darauf, daß jeder nach seinem eigenen Bedarf erhält. Geben im rechten Maß ist Tätigkeit entsprechend einer Notwendigkeit. Wenn ich etwas für mich tue, betrachte ich meinen Bedarf. Wenn ich etwas für eine eine andere Person tue, betrachte ich deren Bedarf. Um das richtige Gefühl für "die goldenen Mitte" zu finden, muß man genau abwägen, ob es wirklich eine Notwendigkeit für die andere Person war oder ob wir nur dachten, es sei eine Notwendigkeit. Das Gesetz von rechten Maß ist das Wissen und die Fähigkeit gerecht zu geben und zu nehmen, immer entsprechend einer Notwendigkeit.
In Übereinstimmung mit dem Prinzip "der goldenen Mitte" müssen (+) und (-) , Stoff und Energie richtig miteinander ausgeglichen werden. Wenn man eine bestimmte Menge Energie einsetzt, sagen wir +10, muß man als Notwendigkeit entsprechend "der goldenen Mitte " ein Äquivalent von -10 für das fehlende Material einsetzen. Dieses Wissen von Abwägung und rechtem Maß muß man individuell ausarbeiten und erfahren, sowohl für sich selbst als auch für andere.
Hieraus kristallisiert sich auch die spezielle Rolle, welche Lehrer für ihre Schüler spielen. Die ganze Zeit müssen sie bewußt handeln oder nicht handeln. Sie aktivieren Tätigkeiten, das heißt, sie stufen Arbeit und Erfahrung für ihre Schüler ein. Wenn das Bewußtsein der Schüler schlecht für jemanden ist, hören sie mit ihrer Tätigkeit auf. Sie mischen sich nicht ein, wenn die Erfahrung, die von den Schülern erworben wird, nützliches Wissen ist, das nützliche Arbeit hervorbringt. Das ist auch in Übereinstimmung mit vielen anderen Gesetzen. "Den goldenen Mittel-Weg" gehen, das rechte Maß, sowie Geben und Nehmen entsprechend einer Notwendigkeit ist fortlaufend verbunden mit einer Arbeit "in Frieden". Dies geschieht in einem Muster von Übereinstimmung mit den Gesetzen und in Übereinstimmung mit dem Bewußtsein.
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