Urteile nicht über Dich oder andere.
Es besagt, daß wir uns nicht in einen Arbeits-Bereich einmischen dürfen, der zu einer anderen Person oder Gruppe gehört. Das ist gültig, wenn wir nicht Teilnehmer an dieser Arbeit sind. Ungeachtet dessen, was wir als Meinung über eine Sache oder eine Person haben, sollten wir es für uns selbst behalten, wenn niemand um Hilfe oder eine Meinung bittet. Direkte Taten, aber auch Worte und sogar Gedanken können unrechtmäßer Einfluss auf etwas oder jemanden sein. Dieses Gesetz ist auch hinsichtlich der eigenen Person gültig.
Selbstauferlegte Verbote sowie Vorurteil von Situationen und Menschen sind durch Erziehung und Wechselbeziehung zwischen Menschen akkumuliert worden und basieren auf Urteilen und Vergleichen. Wir sind geprägt durch gebrauchsfertige Muster für das physische und das spirituelle Leben. Von Geburt an und sogar davor beeinflussen wir uns und andere unrechtmäßig und lassen uns von anderen dirigieren. Sich gegen alle unrechten Einflüsse zu wehren, bedeutet nicht, daß man alles zurückweisen sollte, was die Zivilisation erworben hat. Hier müssen wir in einer bewußten Weise unsere Wahl mit Gedanken und Taten treffen. Das ist nötig, um fähig zu sein, jeden und alle Versuche zu registrieren, uns unrechtmäßig zu beeinflussen, wenn es geschieht.
zurück zu den » Geistigen Gesetzen