Vielen Dank an Astrobuch.de
Die auf dieser Website zusammengetragenen Informationen zur Geistheilung habe ich auf der Website » www.fernreiki.de gefunden, und mit freundlicher Genehmigung von Peter Theis entnommen. Sie sind ausgeliehen bei: » www.astrobuch.de/geistiges_heilen.htm
Was ist Geistheilung?
Eines vorweg: Die Bezeichnung "Geistheilung" oder "Geistheiler" hat sich zwar im allgemeinen Sprachgebrauch breit gemacht, doch es ist nicht die Heilung durch Geister oder durch den Geist im Sinne von "Gehirn" gemeint!
Im angelsächsischen Sprachraum gilt die Bezeichnung "Spiritual Healing" und meint spirituelles Heilen im Sinn von Göttlichem Heilen, also "Heilung durch Gott" oder (wem das lieber ist) durch eine übergeordnete Instanz. In diesem Sinne bitte ich die folgenden Formulierungen zu verstehen.
Wohl jeder hat schon mal davon gehört, dass es "weise" Frauen und Männer geben soll, die Warzen und Rose besprechen können. Mit schöner Regelmäßigkeit tauchen auch in der Presse immer wieder Berichte auf über angebliche Wunderheiler, die Krebs, AIDS, Lähmungen und andere Krankheiten "schwuppdiwupp" ganz einfach "weggezaubert" hätten.
Also... wenn man ganz ehrlich ist... so ganz kann man das doch nicht glauben - oder? Stimmt! So schnell geht es fast nie, aber es ist durchaus möglich, in mehreren Sitzungen Krankheiten durch das Auflegen der Hände, durch Aufsagen von Gebeten oder durch "Besprechen" zu lindern und auch zu heilen. Und wenn man den Gedanken an diese Form der Hilfe akzeptiert hat, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, zu akzeptieren, dass solche Heilungen auch ohne einen persönlichen Kontakt zwischen Patient und Heiler geschehen.
Schwer vorstellbar? Das geht den meisten Menschen so. Aber oft sind es die aussichtslosen Fälle, bei denen der Arzt sagt: "Ich kann nichts mehr für Sie tun. Versuchen Sie es doch mal bei.... Der 'bespricht' Gürtelrose und andere Krankheiten..." Und wenn die Patienten dann bei diesem Heiler behandelt werden, erholen sie sich nicht selten nach jahrelangem Leiden. (Selbstverständlich gilt alles, was hier steht, auch für weibliche Heiler. In Ermangelung eines besseren Ausdrucks wurde aber die gängige maskuline Form beibehalten.)
Natürlich – und das sollte jedem klar sein – kann die Behandlung eines Heilers keinen Arztbesuch ersetzen! Ein seriöser Heiler wird jeden Patienten, der eine Behandlung wünscht, fragen, ob er in ärztlicher Behandlung ist, denn Diagnosen kann und darf kein Heiler stellen (es sei denn, er ist Arzt oder Heilpraktiker). Bei einer Behandlung durch einen Heiler handelt es sich aber auch nicht um eine medizinische bzw. heilkundliche Behandlung im Sinne des Gesetzes. Denn es werden hier keine Krankheiten behandelt, sondern Menschen, die an Krankheiten leiden. Es sollte auch nicht die Frage sein, ob "geistiges Heilen" oder "konventionelle Medizin", sondern "Medizin" und "geistiges Heilen".
Akute Fälle, Unfälle und Beschwerden mit unklarer Ursache gehören immer zuerst in die Hände eines Arztes, bei chronischen oder "austherapierten Fällen" kann zusätzlich "geistiges Heilen" eingesetzt werden. (Vermutlich würde es auch niemandem einfallen, bei Rückenschmerzen nur zum Masseur bzw. Physiotherapeuten zu gehen.)
Man stelle sich einmal vor, da kommt ein Patient und klagt über tagelang bestehende Schmerzen in der Brust, wird behandelt, fühlt sich danach besser und erliegt zwei Stunden später einem Herzinfarkt. Bei rechtzeitiger medizinischer Diagnose und korrekter Versorgung hätte er gerettet werden können.
Ein anderer möglicher Fall: Ein sehr sportlicher Patient lässt seinen schmerzenden Arm behandeln. Die Behandlung dauert Monate, bevor es zu einer leichten Besserung kommt. Dann wird zufällig bei einer medizinischen Untersuchung Knochenkrebs in eben diesem schmerzenden Arm festgestellt. Bei rechtzeitiger medizinischer Diagnose und Behandlung wäre die Krankheit wesentlich schneller gelindert und wahrscheinlich auch geheilt worden. Gleichzeitige Behandlung durch einen Mediziner und einen Heiler wäre hier wesentlich effektiver gewesen.
Fazit: Kein seriöser Heiler wird einen Patienten vom Arztbesuch abhalten, und die meisten behandeln auch nur Patienten, bei denen eine medizinische Diagnose gestellt wurde.
Denn es geht hier nicht um Scharlatanerie (wie manche Kritiker vermuten), bei denen den Leidenden etwas vorgegaukelt wird, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern um eine ergänzende Behandlung, die selbst in wissenschaftlichen "Doppelblindversuchen" ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt hat!
Dabei "geben" fast alle Heiler nichts von sich selbst! Die meisten sehen sich nur als Mittler zwischen einer höheren (göttlichen, universellen oder Lebens-) Kraft und dem leidenden Menschen. Die Tätigkeit eines Heilers ist im Grunde das, was die "Geistlichen" schon immer getan haben (wenn sie denn ihren "Heilungsauftrag" wörtlich nahmen): Gottes Hilfe und Kraft auf den Menschen lenken. Viele "Heiler" sehen sich auch eher als Seelsorger – Sorge für eine gesunde Seele, damit der Körper gesunden kann.
Welche Leiden können durch geistiges Heilen
behandelt werden?
Grundsätzlich lässt sich aus der Erfahrung heraus sagen, dass jede Krankheit behandelbar ist! Es gibt keine Leiden, bei denen eine Heilungssitzung nicht angebracht ist. Allerdings gibt es Patienten, die auf eine Behandlung nicht ansprechen.
Sehr gut sprechen Kinder jeden Alters (selbst Säuglinge) auf Behandlungen an. Dabei ist es egal, ob es sich um Neurodermitis, Asthma, rheumatische Erkrankungen oder "simple" Zahnungsbeschwerden bei Säuglingen handelt. Einen Versuch ist es immer wert. Gerade bei Kleinkindern oder Tieren ist zeigt sich, dass das Argument "man muss dran glauben" hier nicht stimmt - Kleinkinder und Tiere kann man nicht durch "Glauben" heilen.
Viele Krebs-Patienten (aber auch andere Patienten mit chronischen oder in der Regel tödlich verlaufenden Krankheiten) setzen ihre letzte Hoffnung in einen Heiler - nicht selten zu recht. Wenn nach einigen Behandlungen die Beschwerden zurückgehen oder wenigstens die Chemotherapie oder die Bestrahlungen besser vertragen werden oder wenn Operationswunden "erstaunlich schnell und komplikationslos" (Originalzitat eines Arztes) heilen, dann wird auch der größte Skeptiker zustimmen, dass die Tätigkeit eines Heilers durchaus ihre Berechtigung hat.
Positive Erfahrungen wurden u.a. bei Asthma, Neurodermitis, Allergien, Migräne, Lungen- und Darmkrebs, Epilepsie, Herzrhythmusstörungen, Tourette-Syndrom und anderen Leiden gesammelt. Wenn Sie mehr darüber lesen wollen, so besorgen Sie sich das Heft "Der Geist heilt" - Esotera - Sonderheft (Hermann-Bauer-Verlag, im Zeitschriftenhandel oder in esoterischen Buchhandlungen), 16,80 DM war der ursprüngliche Preis in vielen esoterischen Buchhandlungen gibt es noch einzelne Exemplare.
Allerdings muss ich zugeben, dass es auch Erkrankungen gibt, die selten auf geistige Hilfe ansprechen. Dies sind jene Erkrankungen, die mit einer Zerstörungen von Organen einhergehen. Wer z.B. an Asthma leidet, kann durchaus bei einem Heiler Hilfe finden - wenn sich aber durch Asthma-Anfälle ein Lungenemphysem gebildet hat (bei dem Lungenbläschen zerstört wurden), dann kann vermutlich kein Heiler diese zerstörten Lungenbläschen wieder "heilen".
Patienten mit Multipler Sklerose, bei der die Myelinhülle der Nervenfasern zerstört wurde, werden vermutlich beim Heiler ebenfalls keine Hilfe finden. (Aktuelle Infos finden Betroffene beim Myelin Projekt Deutschland e.V.)
Was geschieht bei einer Heilungssitzung?
Da die Arbeit der verschiedenen Heiler so unterschiedlich ist wie das Wetter im April, kann hier nur grob erläutert werden, was bei den meisten Heilern geschieht.
Die meisten Heiler arbeiten mit "Handauflegen". Vielfach wird gefragt, wo die Beschwerden sitzen, wie lange sie bestehen, ob eine ärztliche Diagnose gestellt wurde usw. Manche fragen aber auch gar nicht, sondern untersuchen mit Pendel, Rute oder auf hellsichtiger Basis. Wenn dies geklärt ist, fordert der Heiler seinen Patienten meist auf, sich auf eine Liege zu legen und zu entspannen. Manche Heiler behandeln aber auch wenn der Patient sitzt. Jetzt beginnt die eigentliche Tätigkeit des Heilers. Er legt (mehr oder weniger lange) seine Hände auf verschiedene Stellen des Körpers; manche Heiler lassen ihre Hände aber auch nur auf dem Kopf oder auf den Schultern des Patienten ruhen.
In den meisten Fällen wird der Patient dann ein starkes Wärmegefühl an den Stellen registrieren, wo die Hände des Heilers mit seinem Körper Kontakt haben (statt der Wärme verspüren manche auch ein Kribbeln, leichten Druck o.ä.). Speziell das Wärmegefühl hat nichts mit physikalischer (Körper-) Wärme zu tun. Versuche mit einem elektronischen Thermometer erbrachten keine Erhöhung der Temperatur (nicht mal im Bereich von 1/10 Grad Celsius)! Hier muss also eine andere Art von Energie wirken.
Wie lange die Sitzung dauert, ist je nach Heiler verschieden. Manche benötigen nur wenige Minuten, andere brauchen über eine Stunde. Die Dauer der Sitzung ist übrigens kein Kriterium für die "Qualität" oder "Güte" des Heilers.
Außer dem körperlichen Kontakt machen viele Heiler auch "Fernbehandlungen". Dabei ist es gleichgültig, ob sich der Heiler in München und der Patient in Timbuktu befindet. Die Entfernung spielt dabei keine Rolle - allerdings lehnen manche Heiler diese Form der Behandlung auch ab, und andere praktizieren "Fernbehandlungen" nur als Fürbitte, d.h. als Gebet für einen Hilfesuchenden. Dies ist - meiner Erfahrung nach - ebenso wirksam.
Eine weitere Möglichkeit der Behandlung ist das "Besprechen". Davon hat wohl jeder mal gehört, dass z.B. Warzen oder Rose "besprochen" wird. Dieses Besprechen wird oft von einem Vorfahren auf eines der Kinder, Enkel oder andere Abkömmlinge übergeben. Dabei wird die erkrankte Körperpartie oft mit einer Hand berührt oder bedeckt und dabei ein Spruch oder Gebet (unhörbar) aufgesagt. Mancher berührt die Warze oder den erkrankten Körperteil, verlässt kurz das Zimmer und kehrt nach wenigen Augenblicken wieder. Auch hierbei sind die Vorgehensweisen unterschiedlich. ABER: Fragen Sie einen Besprecher NIEMALS, was er oder sie da murmelt! Im günstigsten Fall wird er/sie antworten, dass darüber nicht gesprochen werden darf. Manche werfen ihre Patienten allerdings auch ganz schnell aus dem Haus!
Eine weitere Form der Behandlung ist die Tätigkeit eines Schamanen. Diese haben ihre Ausbildung oft bei einem afrikanischen, indianischen oder sonstigen Angehörigen eines Naturvolkes gemacht. Diese Ausbildungen sind meist mit Trommeln, Tänzen, Trance-Zuständen und ähnlichem verbunden. Obwohl die durchgeführten Rituale einem anderen Kulturkreis entstammen, sind sie trotzdem auch bei uns wirksam.
Egal, welche Form der Heilung durchgeführt wird, suchen Sie sich einen Heiler (oder eine Heilerin), die Ihnen sympathisch ist, zu dem Sie einen "Draht" haben. Bei einem Heiler muss man sich Wohlfühlen, das ist schon fast "die halbe Miete".
Woran erkennt man seriöse Heiler?
In England z.B. müssen Heiler eine staatliche Prüfung absolvieren, wenn sie als Heiler arbeiten möchten - und dies tun sie dort sogar in Krankenhäusern mit ärztlicher Billigung bzw. zur Unterstützung der Ärzte. (Dass diese Tätigkeit für die Patienten ungefährlich ist, lässt sich schon daran ersehen, dass der Beitrag für die Haftpflichtversicherung, die jeder Heiler abschließen muss, genau 1 Pfund pro Jahr beträgt.)
In den meisten europäischen Ländern dürfen Heiler ungestraft Ihrem Beruf nachgehen oder werden zumindest geduldet - solange sie ihren Patienten nicht schaden.
Von solchen - nahezu paradiesischen Zuständen für Patienten und Heiler - sind wir in Deutschland leider noch weit entfernt. Bei uns gibt es immer noch das von den Nazis während des III. Reichs geschaffene "Heilpraktikergesetz" (HPG).
Unter dem Vorwand "Leben und Volksgesundheit" zu schützen, hat sich das HPG mehr und mehr zu einem Gesetz zum Schutz der Pfründe von Ärzten und Heilpraktikern gemausert - und wird natürlich von diesen als besonders schützenswert erachtet. Wozu ein Heiler allerdings medizinische Kenntnisse haben muss, wenn er einem leidenden Menschen die Hand auflegt, vermögen viele Menschen nicht einzusehen. Denn hier geht es ja nicht um medizinische Behandlung, sondern um eine Anregung der Selbsthilfe des Körpers.
Besonders bedacht auf das HPG sind der Erfahrung nach vornehmlich die Heilpraktiker, die Angst haben, dass ihnen die Patienten wegbleiben, schließlich zahlen die wenigsten Krankenkassen die Behandlung durch einen Heilpraktiker. Ärzte hingegen haben weniger Berührungsängste, was die Tätigkeit von Heilern betrifft. Denn es ist nur ein verschwindend kleiner Prozentsatz von Heilern, der sich ärztliche Kenntnisse anmaßt oder seine Hilfesuchenden Patienten gar vom Besuch eines Arztes abhalten würde. Dass solche Heiler so schnell wie möglich an ihrem schädlichen Tun gehindert werden, liegt allerdings im Interesse aller seriös arbeitenden Heiler.
Der Dachverband für Geistiges Heilen hat zwar einen Kodex verabschiedet, dem sich ausnahmslos alle DGH-Mitglieder unterwerfen, doch leider sind nicht alle Heiler Mitglied im DGH. (Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Nicht - Miglieder dadurch schlechtere oder unseriöse Heiler sind.)
Ausgehend von diesem DGH-Kodex erkennen Sie seriös arbeitende Heiler z.B. daran, dass sie die folgenden Kriterien erfüllen (fragen Sie vor einer Behandlung danach!):
1. Lassen Sie sich niemals von einem Heiler dazu bewegen, eine ärztliche Therapie abzubrechen! (Ausnahme: Der Heiler ist selbst approbierter Arzt bzw. zugelassener Heilpraktiker)
2. Lassen Sie sich im Voraus sagen, was der Heiler als Honorar verlangt. Auch ein Honorar von 60 Euro pro Sitzung scheint unter Umständen vertretbar (schließlich müssen auch Heiler Miete und Strom bezahlen, und für eine längere Sitzung ist das dann sicherlich angemessen, wenn sie hauptberuflich arbeiten). Wenn man Sie aber zur Vorauszahlung für mehrere Sitzungen drängen will, suchen Sie das weite. Solche Heiler haben meist mehr die eigene "finanzielle Gesundheit" als die Gesundheit ihrer Klienten im Auge!
3. Kein seriös arbeitender Heiler wird verlangen, dass man sich zur Behandlung bei ihm ausziehen muss! Nehmen Sie - falls dieses Ansinnen an Sie gestellt wird - unbedingt eine Person Ihres Vertrauens mit! Allerdings kann es sein, dass ein Heiler Sie bittet, ein Kleidungsstück aus Kunststoff auszuziehen, weil durch diesen Stoff der Energiefluss behindert wird.
4. Wenn ein Heiler eine Diagnose (vielleicht auf "hellsichtiger" Basis) stellt, dann lassen Sie das von einem Arzt oder Heilpraktiker kontrollieren! Lassen Sie sich nicht allein auf Grund dieser Diagnose zu weiteren Sitzungen/Behandlungen drängen!
5. Auch die Mitgliedschaft in einem Verein oder in einer religiösen Gemeinschaft kann niemals Vorbedingung für eine seriöse Genesungshilfe sein. Wenn man Sie also zum Eintritt in eine Vereinigung oder Sekte auffordert - nehmen Sie Ihre Geldbörse und suchen Sie schnellstmöglich das Weite!!!
6. Vorsicht, wenn Ihnen ein Heiler verspricht, Sie zu heilen. Garantien wird kein seriöser Heiler geben - eine Heilung wird Ihnen auch kein Arzt garantieren können (mir ist jedenfalls noch keiner begegnet).
7. Bei Fernbehandlungen sollte kein Heiler ein Honorar verlangen. - Wie wollen Sie kontrollieren, ob der Heiler überhaupt etwas getan hat? Bei Fernbehandlungen sollte ein Honorar nur im Fall des Erfolges gezahlt werden. Klären Sie diesen Punkt auf jeden Fall vorher!
Den kompletten DGH-Kodex für Heiler können Sie auf der » Homepage des DGH lesen.
Bedenken Sie: Ein Heiler kann zusätzlich zur ärztlichen Behandlung eine segensreiche Begleitung sein, ähnlich einem Masseur oder Krankengymnasten. Es KÖNNEN auch Heiler allein eine Besserung bewirken, aber eine Garantie gibt es nicht. Wenn Sie sich einem Heiler anvertrauen und Sie verspüren Besserung, dann lassen Sie diese Besserungen auch von einem Arzt bestätigen - vor allen Dingen: Verändern Sie nicht eigenmächtig die Dosierung eventuell verordneter Medikamente, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber!
Ist "Geistheilung" wissenschaftlich nachweisbar?
In den USA gehört "Therapeutic Touch", eine standardisierte Form des "Handauflegens", zum Repertoire fast aller Krankenschwestern und -pfleger. Dort wurden erste Doppelblindversuche mit der Wirksamkeit des "Handauflegens" gemacht.
Der Versuchsleiter, Dr. Daniel Wirth, Arzt in Orinda, Kalifornien, veranlasste diese Studie. Als Testpersonen dienten 44 gesunde junge Männer im Alter von 21-32 Jahren. Damit niemand diese Versuchsreihe wissentlich oder unwissentlich beeinflussen konnte, wurde den Testpersonen gesagt, man wolle die "Bioelektrizität" während des Heilungsvorganges untersuchen.
Ein Arzt, dem auch diese Versuchsbegründung genannt wurde, fügte jedem der Testpersonen mit einem Skalpell eine gleich grosse Wunde am Arm zu.
Die Wunden wurde dann alle auf die gleiche Weise verbunden und täglich folgendermaßen behandelt: Die jungen Männer mussten jeden Tag im Institut erscheinen und ihre Arme durch eine Spezial-Wand schieben, hinter der sich ein Tisch befand. Auf diesem Tisch lagen die Arme, ohne dass die Testpersonen sehen konnten, was dort geschah. Es wurde ihnen erklärt, dass hinter der Wand die Messungen der Bioelektrizität vorgenommen wurden.
Auf der anderen Seite der Wand geschah nun folgendes: Die 44 Personen waren nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe wurde, während der Arm auf dem Tisch lag, von einer Krankenschwester (die nichts von dem Experiment wusste) mit Handauflegen behandelt, die andere Gruppe nicht.
Da beim "Handauflegen" nicht unbedingt ein körperlicher Kontakt hergestellt werden muss, sondern die Behandlung auch erfolgen kann, wenn die Hand des Heilers einige Zentimeter Abstand hat, wusste niemand was dort wirklich geschah.
Das Experiment dauerte 16 Tage. Am Tag 0, also nachdem er die Schnitte gemacht hatte, protokollierte der Arzt, der die Schnitte an den Testpersonen gemacht hatte, genau die Grösse der frischen Wunde. Am 8. und 16. Tag wurde die Grösse der Wunden ebenfalls genau vermessen.
Nachdem die Datenerhebung abgeschlossen war, wurden die Protokolle einem unbeteiligten Sachverständigen übergeben. Er sollte anhand des Heilungsfortschritts zwei Gruppen ermitteln. Das Ergebnis konnte eindeutiger nicht sein: Am 8. Tag lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 19,3 qmm, bei der unbehandelten Gruppe, bei der Gruppe, die mit Handauflegen behandelt wurde lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 3,9 qmm. Am 16. Tag lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 5,9 qmm bei den unbehandelten, bei den behandelten Personen lag die durchschnittliche Wundgröße bei 0,4 qmm. Bei den behandelten Personen waren 13 Wunden komplett verschlossen, flossen also mit 0 qmm in die Berechnung mit ein, von den unbehandelten Wunden war noch nicht eine komplett verheilt.
Das Fazit des Versuchsleiters Dr. Wirth: "Es wurde mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen, dass Therapeutic Touch eine hochwirksame Behandlungsmethode bei Hautverletzungen ist. Gespräch, Suggestion, Erwartungshaltung des Patienten können hier keinen Einfluss ausgeübt haben."
Um selbst zu heilen
bedarf es keiner besonderen Begabung! Liebe zu Menschen, die Fähigkeit auf leidende Patienten einzugehen und Geduld sollten allerdings mitgebracht werden, um ein guter Heiler oder eine Heilerin zu werden.
Die einfachste zu erlernende Form des Heilens wurde von Dr. Mikao Usui Ende des vorletzten Jahrhunderts in Japan wieder entdeckt und nennt sich REIKI (gesprochen: Ree-ki). Dieses Wort bedeutet soviel wie "universelle Lebenskraft". Und in Ermangelung eines besseren Namens spricht man in diesem Zusammenhang davon, dass Lebenskraft auf den Patienten übertragen wird.
Reiki wird in drei Graden gelehrt:
Der 1. Grad befähigt dazu, die Lebenskraft durch Auflegen der Hände zu übertragen.
Der 2. Grad befähigt dazu, die Energie auch über Zeit und Raum zu übertragen.
Dabei ist es unerheblich, wie groß die Distanz zwischen Heiler und Patient ist! Der Heiler kann in München und der Patient in Venezuela oder Kapstadt sitzen - die Behandlung kann trotzdem stattfinden.
Auch die Übertragung in die Zukunft oder Vergangenheit ist möglich, z.B. um sich Energie für eine Prüfung am nächsten Tag zu geben oder traumatische Situationen in der Vergangenheit aufzuarbeiten.
Der 3. Grad schließlich befähigt uns, andere in Reiki einzuweihen. Dieser Grad ist bei manchen Reiki-Lehrern aufgeteilt. Manche Menschen wünschen zwar die Energie-Erhöhung des 3. Grades, sehen ihre Berufung jedoch nicht darin, andere in Reiki einzuweihen. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur den Reiki-Meister-Grad ohne die Vermittlung des Lehrer-Wissens zu empfangen.
Das Wissen um die Rituale der Einweihung nimmt relativ viel Zeit in Anspruch, und wer kein Interesse daran hat, der begnügt sich mit der Einweihung in den 3. Grad. Wenn später doch der Wunsch besteht, andere in Reiki einzuweihen, so ist die Vermittlung dieser Kenntnisse auch zu jedem anderen Zeitpunkt nachträglich möglich.
Mittlerweile gibt es auch Reiki-Meister, die einen 5.+6. Grad lehren. Diese Grade wurden von einer weiteren REIKI-Organisation gehütet und nur ihren Mitgliedern gelehrt und sind besonders geeignet, um Menschen im Koma- und Wachkoma-Zustand zu behandeln und Sterbende beim Übergang in die andere Welt zu begleiten.
Reiki ist übrigens keine Religion oder Sekte, wie vielfach behauptet wird. Denn es fehlt alles, was eine Sekte ausmacht! Es gibt keine Vereinigung, der man angehören muss. Wer einmal in Reiki eingeweiht ist, der kann immer Reiki geben - nichts und niemand kann einem diese Fähigkeit wieder nehmen!
Übrigens wird Reiki mittlerweile sogar in einigen deutschen Krankenhäusern, speziell in Palliativ-Stationen, eingesetzt - mit Erfolg übrigens. Die Behandlungen nehmen den Patienten die Angst vor dem Sterben und lassen die letzte Zeit auf dieser Welt vielfach friedlich und relativ schmerzfrei erleben.
Gerade in den letzten Jahren ist Reiki leider ein wenig in Verruf gekommen, weil manche Reiki-Meister das Geld höher schätzen als die Möglichkeit, anderen Menschen Heilung zu bringen.
Gewiss hatte Reiki früher eine gewisse Exklusivität, und Preise in Höhe von
einem Tageslohn für den 1. Grad,
einem Monatslohn für den 2. Grad und
ein Jahreslohn für den 3. (Meister-) Grad waren üblich.
Mittlerweile ist durch die Abschaffung des "Grossmeistertums" Reiki wesentlich "demokratischer" (=preiswerter) geworden. Die Seminare für den 1. und 2. Grad kosten bei vielen Meistern etwa 150 EURO und dauern je nach Vorkenntnissen und Anzahl der Teilnehmer einen Tag bis ein Wochenende.
Lassen Sie sich nicht von einem Meister erzählen, eine Reiki-Einweihung sei davon abhängig, in wievielter "Generation" nach Mikao Usui der einweihende Meister stehe. Die so genannte "Meisterlinie" wird von einigen Reiki-Meistern fast schon für wichtiger erachtet als Reiki selbst. Erfahrungsgemäß ist das Quatsch. Es erinnert an einen orthodoxen Katholiken, der sich für einen besseren Christen hält, weil er eine Audienz beim Papst hatte. Wichtig ist allein die eigene Einstellung zum Reiki bzw. zum geistigen Heilen. Vor 20 Jahren wusste noch niemand etwas von Reiki und trotzdem heilten viele Heiler durch Handauflegen und Besprechen - und sollte der "Abstand" zur Einweihung durch Mikao Usui wirklich so entscheidend sein, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Reiki bei niemandem mehr wirkt, denn der zeitliche Abstand dürfte dann in etwa 80 bis 100 Jahren so groß sein, dass wohl niemand mehr Reiki geben kann, weil der Abstand zum "Gründer" einfach zu groß geworden ist.
Aber auch "konventionelles geistiges Heilen" durch Handauflegen oder Besprechen lässt sich erlernen! Wenn Sie Interesse an einer Ausbildung im Geistigen Heilen oder an einem Reiki-Grad haben dann können Sie sich gern per E-Mail an mich wenden.
Herzlichen Dank für diesen Artikel
Noch einmal ein herzlicher Dank an den Webmaster von:
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